Redax Enterprise Server

Vertrauliche Inhalte unkenntlich machen = schwärzen!

Redax ist eine Serveranwendung, mit dem bestimmte Wörter und Bereiche in PDF-Dokumenten automatisch unkenntlich gemacht werden können. Gesetzliche Richtlinien oder Normierungsvorschriften verlangen, dass vertrauliche Informationen in zu veröffentlichenden Dokumenten überschrieben werden.

Mit Redax können diese kritischen Inhalte vor Veröffentlichung „gelöscht“ bzw. „geschwärzt“ werden. Dabei nutzen Sie die Vorteile, die Ihnen PDF in der Verteilung von Dokumenten gegenüber anderen Formaten bietet (kompakt, klein, verbindlich in der Gestaltung), ohne Zugeständnisse an die Sicherheit machen zu müssen.

PDF zur Verteilung von Dokumenten

PDF eignet sich hervorragend für den Versand von Informationen, die in regelmäßigen Abständen von Behörden, Einrichtungen und vergleichbaren Institutionen veröffentlicht werden. Umfangreiche Dokumente können als „schlanke“ Dateien schnell verteilt und von allen Empfängern mit dem kostenlosen Adobe Reader gelesen werden. Die Seiten lassen sich am Bildschirm betrachten oder im Originallayout ausdrucken. Ein besonderer Vorteil ist die Volltextrecherche, mit deren Hilfe die gewünschten Wörter direkt gefunden werden.

Ein weiterer Vorteil sind auch die Sicherheitseinstellungen in PDF, durch die der Versender kontrollieren kann, was der Empfänger mit dem Dokument machen darf. So kann z.B. ausgeschlossen werden, daß jemand das Dokument inhaltlich oder gestalterisch verèndert oder überhaupt ausdruckt. Auch kann man es nur mit einem Passwort öffnen lassen.

Um vertrauliche Daten wie z.B. Namen oder Quellen in einem PDF Dokument unkenntlich zu machen, bietet Ihnen Redax eine Art „Suchen und Ersetzen“-Funktion, mit der Begriffe aus einer vordefinierten Liste im Dokument überschrieben und unkenntlich gemacht werden. Alle Begriffe dieser Tabelle können vom Anwender mit einem Texteditor frei definiert und nach eigenen Vorstellungen vervollstèndigt werden.

Alternativ werden die zu bearbeitenden Texte oder Bilder durch den Anwender manuell markiert. Dies kann mit Hilfe des kostenlosen Adobe Reader ab Version XI oder einem anderen PDF Tool erfolgen, welches sich an den Standard hèlt. Die neu gespeicherte Datei wird anschliessend an den Server übergeben, der die Fundstellen schwèrzt.

Das Ergebnis des Vorgangs ist immer ein neues PDF Dokument, das ohne Bedenken verteilt werden kann. Zur Sicherheit wird ein Protokoll erstellt, das alle „Ersetzungs-Vorgänge“ dokumentiert.

Integration

Der Redax Enterprise Server kann ƒber eine Command Line Schnittstelle auf einfache Seite in jede Art von Prozess (Webservice, MS SharePoint, etc.) eingebettet werden. Die Parameter werden mit Hilfe einer Konfigurationsdatei hinterlegt.

Funktionen

• Begriffe können mit farbigen Flächen überdeckt werden.

• Vorgabe von Seitenbereichen, die bearbeitet werden sollen.

• Bilder können jetzt mit weißen Flächen überdeckt werden.

• Beim Druck der Redax Box in eine PostScript-Datei kann die Box als graugefülltes Rechteck unter das Dokument gelegt werden oder wahlweise auch über das Dokument.

• Das Überschreiben von Text kann mit jedem druckbaren Zeichen erfolgen. Als Voreinstellung wird der Bindestrich verwendet.

• Funktion, mit der nur nach Text in eckigen Klammern gesucht wird.

• Die Lesezeichen in einer PDF bleiben auf Wunsch nach der Überarbeitung erhalten.

• Der zuletzt angewendete Exemption-Code (Kürzel mit dem der ursprüngliche Text überschrieben wird) kann automatisch wiederverwendet werden.

• Voreinstellung zum Unkenntlichmachen ohne Exemption-Code.

Referenzen

Das US-Justizministerium hat Redax für seine PDF-Redaktion geordert hat. In allen Bereichen des Ministeriums soll Appligent’s Produkt die Möglichkeit schaffen, sensible Seiteninhalte dauerhaft und unwiderruflich entfernen zu können, bevor die Seiten in die Öffentlichkeit gestellt werden. Im Rahmen des Hamburger Transparenzgesetz wird Redax eingesetzt, um vertrauliche Passagen in zu veröffentlichenden Dokumenten zu schwäzen.

Mit Redax wäre das nicht passiert …

Spiegel Online, 02. Mai 2005: „Bei der Veröffentlichung des zu großen Teilen geschwärzten Berichts, waren offenbar keine Computer-Profis am Werk. Lud man das PDF-Dokument auf der Website der multinationalen Streitkräfte im Irak herunter und speicherte es etwa als Word-Datei ab oder kopierte es in ein anderes Dokument, werden plötzlich alle zensierten Stellen wieder lesbar.“

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