Neue Werkzeuge für mehr Effizienz und Barrierefreiheit

Die neue Version 3.0 von PDFix Desktop erweitert die Möglichkeiten zur automatisierten Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente deutlich. Durch die Batch-Validierung kompletter Ordner, integrierte veraPDF-Prüfungen und KI-gestütztes Auto-Tagging lassen sich PDF/UA-Fehler schneller erkennen und korrigieren. Besonders bei großen Dokumentenmengen profitieren Unternehmen von durchgängigen Workflows für Validierung, Fehleranalyse und automatische Korrektur – ohne zwischen verschiedenen Werkzeugen wechseln zu müssen.

Dekorative Illustration von PDFix

Highlights der neuen Version

Batch-Validierung ganzer Ordner

Mit der neuen Funktion zur Batch-Validierung lassen sich komplette Ordner mit PDF-Dokumenten in einem Schritt auf PDF/UA-Konformität prüfen – ohne Dateien einzeln öffnen zu müssen. Das PDFix Dashboard wird damit zur zentralen Arbeitsoberfläche: Ordner ablegen, Validierung starten und Ergebnisse direkt für alle Dokumente einsehen. Fehler aus der veraPDF-Prüfung werden inklusive Beschreibung und visueller Positionierung angezeigt – bis auf Seiten-, Annotations- oder Inhaltsebene.

Fehlerbehebung per Klick

Über die neue „Fix Error“-Funktion können die Probleme direkt für den gesamten Dokumentenstapel korrigiert werden. Damit entsteht ein durchgängiger Workflow aus: Validieren → Fehler lokalisieren → Korrigieren. Viele manuelle Arbeitsschritte lassen sich dadurch deutlich reduzieren.

KI-gestütztes Auto-Tagging

Die überarbeitete AutoTag-Funktion auf Basis von Docling unterstützt nun auch komplexe Tabellen, verschachtelte Listen und korrekt strukturierte Elemente – Bereiche, die automatisierte Tagging-Prozesse bisher häufig vor Herausforderungen gestellt haben. Die Funktion eignet sich z.B. für die Bearbeitung in der Gestaltung unterschiedlicher PDF, wie sie oft auf Webservern zu finden ist.

Eigene Korrektur-Workflows erstellen

In der Dokumentenansicht steht nun ein neuer Aktionsbereich zur Verfügung, über den sich Prüfungen und Korrekturen direkt ausführen lassen. Mit der integrierten „Make Accessible“-Funktion können typische PDF/UA-Probleme automatisiert behoben werden. Darüber hinaus lassen sich individuelle Aktionsketten erstellen und speichern, um wiederkehrende Korrekturen mit wenigen Klicks auszuführen.

Verbesserte veraPDF-Integration

Das PDFix SDK 9.0 enthält zudem neue Funktionen zur direkten Zuordnung von veraPDF-Fehlerpfaden zu konkreten PDF-Objekten. Dadurch lassen sich erkannte Probleme automatisiert lokalisieren und unmittelbar in bestehende Workflows integrieren.

Euskirchen, Mai 2026